Sozial kompetent!


 

Die Sozialpolitik ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Sie sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und Freizeitbeschäftigungen nachgehen können, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit wir arbeiten gehen können und dass alle irgendwie an dem gesellschaftlichen Reichtum unseres Landes und unserer Zeit teilhaben können. Eine gute und gerechte Sozialpolitik muss daher allen gleichermaßen zu Gute kommen. Gemessen an ihren Einkommen sowohl was die Pflichten, als auch die Rechte betrifft.

Als Gemeinde Wustermark müssen wir durch eine gute und gerechte Sozialpolitik die Rahmenbedingungen schaffen, damit sich unsere Einwohner*innen hier wohlfühlen und gerne hier leben, damit sie ohne Sorgen arbeiten und zur Schule gehen können, damit sie gesund bleiben und - falls nicht - Ansprechpartner*innen im Gemeindegebiet finden, damit sie gerne hier vor Ort ihre Freizeit verleben und ihre Seele baumeln lassen können. Um das zu erreichen, muss es ein gutes Bildungsangebot für alle Kinder geben, Freizeitbeschäftigungen für Jung und Alt, Lärmschutzmaßnahmen, wo sie gebraucht werden, eine gute und dezentrale Gesundheitsversorgung, Grün- und Erholungsflächen sowie Auslaufgebiete.

Sozialpolitik heißt für mich, dass wir die besten Rahmenbedingungen für unsere Kinder schaffen müssen: Die Grund- und Oberschule müssen weiter ausgebaut und erweitert werden. Die Kita-Gebührensatzung muss gerecht und den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Wir brauchen mind. eine/n Streetworker/in mehr, der/die den Jugendlichen außerhalb von Institutionen Angebote macht und ein lockere Betreuung gewährleistet. Das Angebot an Freizeitbeschäftigungen muss erweitert werden, sei es durch eine multifunktional nutzbare Sporthalle in Wustermark oder durch ein Clubhaus in Elstal.

Auch die Naherholungsgebiete und die Wohnqualität dürfen nicht weiter eingeschränkt werden. Wer zu dicht bebaut, schafft soziale Probleme. Wir brauchen bezahlbaren Mietwohnungsbau für alle Generationen und nicht nur Einfamilienhaussiedlungen und Elite-Wohnprojekte. Die soziale Mischung macht unsere Gesellschaft aus, nicht eine homogene Quartiersbildung die ausgrenzt. Zur Wohnqualität gehören auch Lärmschutzmaßnahmen wo sie gebraucht werden und nicht wo Verwaltungsvorschriften sie zulassen.

Wir brauchen eine am Bedarf orientierte Sport-, Vereins-, Kultur- und Kunstförderung. Eine florierende Gemeinde wie Wustermark kann es sich nicht leisten, dass Künstler*innen lieber in Nachbarkommunen ihr Können zeigen anstatt bei uns. Etwas mehr Kunst würde Wustermark guttun. Optisch und medial. Ein stetes Kulturangebot schweißt die Ortsteile und ihre Einwohner*innen zusammen. Eine solide Sportförderung sorgt für Gesundheit und Alltagsausgleich.